SPD-Politikerin Stamm-Fiebich fordert Reform der Krankenversicherung

Mai 16 2019

Der Gesundheitsbereich ist der am schlechteste digitalisierte Bereich in Deutschland“, beklagt Martina Stamm-Fiebig, seit dem vergangenen Jahr Patientenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion. Für viele Patientinnen und Patienten sei das Gesundheitssystem zudem schwer durchschaubar. Das erfahre sie als Vorsitzende des Petitionsausschusses und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit immer wieder anhand von Einzelfällen aus erster Hand.Es fehle an der notwendigen Infrastruktur, an digitalen Konzepten, vor allem aber an der Umsetzung. Stamm-Fiebig gehört dem Deutschen Bundestag seit 2013 an und übt bezüglich der Digitalisierung herbe Kritik am Koalitionspartner.

Höschel: Rot-Grün hat viele Weichen falsch gestellt

Mathias Höschel, Vorsitzender beim Bundesverband Verrechnungsstellen Gesundheit e. V., sowie Chef des Aufsichtsrats der PVS holding GmbH, ruft in Erinnerung, dass die SPD-geführte Bundesregierung Gerhard Schröders und das mit Ulla Schmidt (SPD) besetzte Gesundheitsministerium im Bereich der Digitalisierung seinerzeit ebenfalls viel versprochen, jedoch nicht geliefert hätte: „Bereits 2006 sollte eine elektronische Gesundheitskarte mit Vollfunktion über die Bundesrepublik kommen – für alle Versicherten im Land, mit Informationen über die Blutgruppe, Vorerkrankungen, Arztbriefe, E-Rezepte, die Anschrift und vieles mehr. Wir haben eine solche Gesundheitskarte mit dieser Funktionsbreite bis heute noch nicht. Zweieinhalb Jahrzehnte waren wir bei der Digitalisierung auf der falschen Spur.“ Hier gelte die Kritik nicht vor allem der SPD und den Grünen, verdeutlicht Höschel, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie aus Meerbusch bei Düsseldorf und ehemaliger Bundestagsabgeordneter (CDU).

Das gesamte Interview finden Sie unter folgendem Link:
https://www.businessinsider.de/oekonomisch-der-groesste-unsinn-spd-politikerin-stamm-fiebig-fordert-reform-der-krankenversicherung-2019-5

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