Dr. Mathias Höschel, 1. Vorsitzender Bundesverband Verrechnungsstellen Gesundheit e. V., im Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

November 12 2018

Am 12.11.2018 trafen sich Dr. Mathias Höschel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu einem politischen Austausch und diskutierten die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen.

Dabei wurde verschiedene Themen der aktuellen Gesetzgebung diskutiert. So erläuterte Jens Spahn seine Beweggründe für das zur Zeit im Gesetzgebungsverfahren befindliche TSVG und damit verbunden, die Diskussion um eine schnellere Terminvergabe für Kassenpatienten. Jens Spahn bemerkte, dass er grundsätzlich am dualen System, wie es derzeit in Deutschland existiert, festhalten möchte. Fakt ist aber auch, dass gerade die unterschiedliche Terminvergabe das Thema Bürgerversicherung immer wieder hochkochen lässt. Er ist aber nach wie vor vom Nebeneinander von PKV und GKV überzeugt. Minister Spahn hofft daher, dass die Ärzte bei der Terminvergabeproblematik aktiv mitgestalten und seinem Haus auch aktiv Verbesserungsmöglichkeiten mitteilen.

Dr. Höschel thematisierte auch die derzeitige MVZ-Problematik und die Diskussion von Finanzinvestoren als Betreiber Medizinischer Versorgungszentren. Minister Spahn betonte, dass die Versorgung der Patientinnen und Patienten oberste Priorität habe. Allerdings sieht er auch zukünftig ein sinnvolles Nebeneinander von Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis und MVZ.

Weitere Gesprächspunkte waren die ärztliche Berufsordnung, die Weiterentwicklung und Novellierung der GOÄ und die Bestrebungen von Minister Spahn, die Organspende in Deutschland auf eine neue gesetzliche Grundlage zu stellen.

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